Über mich · Thun · schweizweit

Ich übersetze zwischen
zwei Welten.

Die eine baut Systeme. Die andere führt ein Unternehmen. Sie sprechen selten dieselbe Sprache.

Thomas Orlamünder. Zwanzig Jahre IT — vom Schraubenschlüssel bis zur Geschäftsleitung.

Thomas Orlamünder, unabhängiger IT- und Business-Berater, Evoloque Consulting, Thun
Schon als Lernender habe ich die Arbeit einer 80%-Kraft übernommen — in 60% der Zeit.

Zwei Tage die Woche sass ich in der Berufsschule. Kein Trick: Ich habe einen einzigen umständlichen Freigabe-Prozess optimiert. Das reichte.

Erst verstehen. Dann vereinfachen. Ich habe das nicht gelernt — ich habe nie anders gearbeitet.

Der Weg

Ich habe die IT von unten kennengelernt. Das ist der Grund, warum ich weiss, was ein Versprechen im Meeting später auf dem Server bedeutet.

Der Anfang

Lehre, dann selbständig

Nach der Ausbildung blieb ich im Betrieb und machte mich nebenher selbständig. Damals war ich der Mann, der den PC unter den Tisch stellt. Infrastruktur, Kabel, Geräte — die Seite der IT, die man anfassen kann.

2008

Auswanderung in die Schweiz — und ein kurzer Umweg über den Verkauf

Bei Dell in Genf verkaufte ich Enterprise-Lösungen: Server, Storage, Storage-Netzwerke, Blades, Tape Libraries. Technisch beraten, ja. Verkaufen, nein.

Ich war schnell wieder weg. Es war die kürzeste Station meines Lebens und die lehrreichste: Ich weiss seither genau, wie ein Verkaufsgespräch klingt, wenn es sich als Beratung tarnt.

ADM · Rolle (VD)

Vom PC-Administrator zum Teamleiter

Angefangen habe ich als PC-Administrator in einem provisorischen Containerbau. Nach der Probezeit lag die Gesamtverantwortung bei mir: Server, Netzwerk, alles.

Dann wurde ein neues Gebäude errichtet. Die komplette Infrastruktur ging über meinen Tisch. Immer wieder kamen Kollegen von anderen Standorten, um zu sehen, wie wir es machen — weil Reisende aus unserem Haus anderswo enttäuscht waren und sagten, in der Schweiz sei das alles besser.

Mit dem Einzug wuchs die IT um zwei Personen, ich wurde Teamleiter. Später kamen Standorte dazu: zwei in Frankreich, einer in Mailand. Und irgendwann berichteten mir IT-Leute aus Afrika — nicht wegen der Region, sondern wegen der Sprache.

Bern

IT-Leiter am Institut für Pathologie

Digitale Pathologie, als das noch nach Zukunft klang. Eine sehr innovative Zeit — und die erste, in der ich sah, wie sehr eine gute IT davon abhängt, ob die Fachseite mitgestaltet.

Aufbau

IT aufbauen, standardisieren, Prozesse digitalisieren

Bei Copytrend baute ich die IT auf und standardisierte sie. Hier lernte ich, was passiert, wenn 20 Standorte dieselbe Aufgabe auf 20 Arten lösen — und was übrig bleibt, wenn man zuerst fragt, warum überhaupt.

Zuletzt angestellt

IT-Leiter bei Fenaco

Grosse Organisation, viele Erwartungen, wenig Zeit für das, was wirklich nötig gewesen wäre.

Seit 2021

Selbständig — Evoloque Consulting

Unabhängige Beratung an der Schnittstelle zwischen IT und Geschäft. Kein Portfolio, keine Umsatzziele, keine Anbieter, denen ich verpflichtet bin.

Dazu CuraSovo, ein eigenes Produkt: Pflegedokumentation und Buchhaltung verbunden, verschlüsselt, in der Schweiz gehostet.

Warum selbständig

Alle wollen Digitalisierung.
Die Priorität liegt woanders.

Als Angestellter löst man jahrelang dieselben Probleme. Nicht weil niemand sie sieht — sondern weil das Budget fehlt, weil andere Aufgaben dazwischenkommen, weil die Digitalisierung immer nächstes Jahr drankommt.

Und wer den Weg gehen will, muss ihn auch gehen. Nicht nur bestellen.

Als Unabhängiger kann ich Unternehmen genau dort unterstützen, wo sie es brauchen.

Und ich habe kein Problem damit, wenn eine dauerhafte Lösung nicht gewünscht ist. Dann bin ich wieder weg — das ist keine Drohung, das ist das Angebot.

Was daraus folgt

Sechs Sätze, die keine Mission-Statement-Prosa sind, sondern Entscheidungsregeln.

01

Prozess zuerst. Dann digitalisieren.

Digitalisieren, bevor man vereinfacht, ist wie ein grösseres Rohr legen — ohne zu prüfen, ob das Wasser überhaupt fliesst.

02

Ich breche ab, wenn es nicht funktionieren kann.

Nicht weil das Tool schlecht war. Weil kein Tool einen Prozess ersetzt, den es nicht gibt.

03

Verstehen, bevor man tippt.

17 manuelle Schritte. Ich habe keinen einzigen digitalisiert. Erst verstanden. Dann vereinfacht. Am Ende: vier.

04

Unabhängig heisst unabhängig.

Keine Umsatzziele, kein Exklusivvertrieb, kein eigenes Portfolio. Wird eine Vermittlung vergütet, wissen Sie das vorher.

05

Effizienz ist eine Haltung, keine Methode.

Meine erste Stelle war eine 80%-Stelle. Ich habe sie in 60% erledigt. Das war kein Trick — so denke ich.

06

IT muss das Geschäft verstehen.

Solange IT am falschen Tisch sitzt, werden die falschen Entscheidungen getroffen.

Und ausserdem

Ich betreibe CuraSovo — eine Software, die Pflegedokumentation mit der Buchhaltung verbindet. Verschlüsselt, Schweizer Hosting, Schweizer Software. Ich rede nicht nur über digitale Souveränität. Ich baue sie.

Thun. Im Einsatz in der ganzen Schweiz. Deutsch, Englisch, Französisch.

Der erste Schritt

Erst verstehen.
Dann entscheiden.

Ein Gespräch, in dem ich zuhöre und Fragen stelle. Wenn ich sehe, dass Sie mich nicht brauchen, sage ich Ihnen das.

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