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Fehlende Prozesse, nicht fehlende Software: Warum IT-Projekte scheitern
Wenn im Unternehmen etwas klemmt, ist der Reflex, ein Werkzeug zu kaufen. Doch die meisten IT-Projekte scheitern nicht an fehlender Software, sondern an fehlenden klaren Prozessen dahinter.
Die These in einem Satz
Software verbessert einen Prozess nur, wenn dieser Prozess existiert. Auf einem unklaren Prozess beschleunigt auch das beste Werkzeug nur das Chaos.
Die typischen Symptome
Wildwuchs an Werkzeugen, die nicht miteinander reden, Insellösungen je Abteilung, doppelt erfasste Daten und eine Software, „die nicht macht, was wir wollten". Das sind keine technischen Probleme — es sind Symptome undefinierter Prozesse.
Das Vorgehen — zuerst der Prozess
Vor jedem Kauf wird geklärt, wer was in welcher Reihenfolge mit welchem erwarteten Ergebnis tut. Erst danach sucht man das Werkzeug, das diesen Prozess stützt — oft einfacher und günstiger als gedacht.
Mini-Test für Ihr Unternehmen
Können Sie den betroffenen Prozess in fünf Schritten beschreiben? Hat jeder Schritt einen klaren Verantwortlichen? Wüssten Sie zu sagen, wo es heute klemmt? Zögern Sie bei einer dieser Fragen, ist nicht die Software das Problem.
Häufige Fragen
Soll man also nicht in Software investieren?
Doch — aber in der richtigen Reihenfolge. Klären Sie den Prozess, dann wählen Sie das Werkzeug, das ihn stützt.
Wir sind schon mitten in einer Software-Einführung. Zu spät?
Nein. Man kann den Prozess parallel klären und die Konfiguration nachjustieren, bevor sich schlechte Gewohnheiten festsetzen.
Wie lange dauert diese Klärung?
Oft genügen einige gezielte Workshops für die kritischsten Prozesse.
Ist das an eine bestimmte Software gebunden?
Nein. Das Vorgehen ist produktunabhängig und funktioniert mit den Werkzeugen, die Sie bereits haben.
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